Studieren mit Behinderung

Aufgaben und Angebote in Hildesheim

  • Beratung von Studierenden mit Behinderung und chronischer Erkrankung hinsichtlich formaler Aspekte wie des Nachteilsausgleichs
  • Informationen für Studieninteressierteinsichtlich formaler Aspekte wie des Nachteilsausgleichs

Ansprechpartnerin Universit?t Hildesheim

Dr. rer. nat. Petra Sandhagen

Foto Petra Sandhagen

Kontakt: (Institut für Psychologie)

Telefon: +49 5121 883-10968
E-Mail Kontaktformular
Raum: W1-103 - Geb?ude W (Tilsiter Stra?e) - Hauptcampus
Sprechzeit: nach Vereinbarung
Homepage: /fb1/institute/psychologie/mitglieder/wissenschaftliches-personal/petra-sandhagen/ Homepage

T?tigkeitsbereiche:

Aktuelles

*** BEGRUESSUNG: Ich begrü?e Sie auf der Handicampus-Seite. Ich freue mich, dass ich Ihre Ansprechpartnerin sein darf.

Ich wünsche Ihnen einen guten Start ins Semester.

Mailen Sie mir gerne.

Herzliche Grü?e

- Petra Sandhagen - 

 

 

 

*** Für das laufende Sommersemester (SoSe 2020) k?nnen Sie einen Antrag auf Erlass der Langzeit-Studiengebühren stellen. Der Antrag muss bis 1 Monat nach Vorlesungsende beim Prüfungsamt eingegangen sein.

 

 

Hier geht's zum Formular.

*** Sobald Sie einen Antrag auf Erlass der Studiengebühren gestellt haben, k?nnen Sie (wenn Sie dies m?chten) bevorzugt zu den von Ihnen ausgew?hlten Lehrveranstaltungen zugelassen werden.

 

     

Praktische Hinweise zum "barrierefreien Studieren in Hildesheim"

Webseiten
Unsere Webseiten sind (weitestgehend) nach barrierefreien Kriterien gestaltet.

Campus
Campus-Wegweiser am Hauptgeb?ude bzw. am Samelsonplatz.

Lifter am Bühler-Platz (Lübecker Str.)
Schlüssel für den Lifter am Standort Lübecker Str. sind vor Ort beim Hausmeister, Herrn Keunecke, im Raum L045 kostenlos zu erhalten.

Nachteilsausgleich:

?ber einen Nachteilsausgleich entscheidet der Prüfungsausschuss des jeweiligen Studiengangs. Ein Nachteilsausgleich ist stets ein individuelles Instrument, deshalb ist ein formloser Antrag auf Nachteilsausgleich zu stellen. Er ist rechtzeitig vor der Prüfung, auf die sich der Antrag bezieht, beim Prüfungsausschuss des jeweiligen Studiengangs einzureichen. Zus?tzlich zum formlosen Antrag muss ein fach?rztliches Gutachten eingereicht werden. Das Gutachten ebenso wie der formlose Antrag müssen keine Diagnose enthalten. Allerdings ist m?glichst genau und individuell zu beschreiben, wie sich der "Nachteil" auf die Prüfungsleistung auswirkt und wie ein m?glicher Ausgleich denkbar ist. Denkbare Ausgleiche sind zum Beispiel Zeitverl?ngerung, die M?glichkeit für Pausen oder ein ruhiger Raum. Die F?higkeiten und Kompetenzen, die durch die aktuelle Prüfung nachgeweisen werden sollen, sind nicht ausgleichsf?hig. Es empfiehlt sich, einen Nachteilsausgleich rechtzeitig bei der Klausurenplanung zu bedenken.

Allgemeine Informationen: https://www.studentenwerke.de/de/content/nachteilsausgleich-antragsverfahren-und-nachweise

 

F?rderungsm?glichkeiten: 
Studierende mit Behinderung und chronischer Krankheit k?nnen einen Antrag auf vollst?ndigen oder teilweisen Erlass der Langzeitstudiengebühr / des Studienbeitrages stellen.  

§ 14 Abs. 2 NHG ?Antrag auf Erlass der Langzeitstudiengebühr / des Studienbeitrages“

Der Studienbeitrag nach § 11 sowie die Gebühren und Entgelte nach § 13 k?nnen auf Antrag ganz oder teilweise erlassen werden, wenn die Entrichtung zu einer unbilligen H?rte führen würde. Eine unbillige H?rte liegt hinsichtlich des Studienbeitrages und der Langzeitstudiengebühr in der Regel vor
1. bei studienzeitverl?ngernden Auswirkungen einer Behinderung oder schweren Erkrankung […].
Das Vorliegen der Voraussetzungen nach Satz 2 Nr. 1 ist durch eine amts?rztliche Bescheinigung nachzuweisen. Ein Antrag nach Satz 1 kann l?ngstens bis einen Monat nach Vorlesungsende des Semesters gestellt werden.
Link zum Immatrikulationsamt mit Informationen zu den Studienbeitr?gen (incl. Antrag auf Befreiung)

Geh?rlose / h?rgesch?digte Studierende
Vorlesungen, Seminare, etc. k?nnen in Deutsche Geb?rdensprache (DGS) oder Lautsprachbegleitende Geb?rden (LBG) übertragen oder übersetzt werden. Die Kosten werden dabei durch das Integrationsamt getragen. Hierfür muss jedes Semester ein Antrag gestellt werden.

Wohnen
Im Wohnheim Hansering stehen drei behindertengerechte Zimmer im EG zur Verfügung (breitere Türen, absenkbare Waschbecken, etc.). Bei Bedarf bitte m?glichst früh die Online-Bewerbung beim Studentenwerk ausfüllen!

Allgemeine Informationen zum Studieren mit Behinderung und chronischer Krankheit

Studierendeninitiative Initiative inklusiv

Informationen zur Initiative inklusiv erhalten Sie hier

Studentenwerk-Informationen
http://www.studentenwerke.de/behinderung

Broschüre "Studieren mit Behinderung"

Broschüre "Erfolgreich bewerben!"
Die ZAV - Zentrale Auslands- und Fachvermittlung der Bundesagentur für Arbeit - hat eine 36-seitige Broschüre "Studium? Arbeitslos? Behindert? Chronisch krank? - Erfolgreich bewerben!" herausgegeben. Sie richtet sich gezielt an Hochschulabsolventen/-innen mit Behinderung/chronischer Krankheit. Bestellungen sind zu richten an die ZAV-Bonn.SBAkademiker(at)arbeitsagentur.de

Bildungsserver zum Studium mit Behinderung
http://www.bildungsserver.de/zeigen.html?seite=193

Politisches
Empfehlung der Hochschulrektorenkonferenz ?Eine Hochschule für Alle“

https://www.hrk.de/positionen/beschluss/detail/eine-hochschule-fuer-alle/


Disclaimer: Alle hier genannten Informationen stellen keine offizielle Rechtsberatung dar.

盈球体育sprojekte in Hildesheim

Hier finden Sie aktuelle 盈球体育sprojekte in Hildesheim, die sich mit Menschen mit Behinderung oder chronischer Erkrankung besch?ftigen.

LEBen - Lebenslagen von Eltern besonderer Menschen

Obwohl Eltern von Kindern, die mehr und andere Hilfen ben?tigen als andere, sicher in besonderer Weise beansprucht sind, sind die damit ver?bundenen Belastungen bislang nur selten untersucht worden. Welche besonderen Herausforderungen erleben Eltern in solchen Lebenslagen? Wie gut fühlt sich die Familie unterstützt? Welche Hürden erleben Eltern besonderer Kinder im Alltag? Gibt es Konflikte, Sorgen, ?ngste? Gibt es besondere St?rken, Chancen – erlebt man die besondere Herausforderung nicht nur als Belastung, sondern vielleicht auch als Chance? Welche Hilfe, welche Unterstützung wird besonders gesucht und gewünscht, welche vielleicht am st?rksten vermisst? Solchen und ?hnlichen Fragen wollen wir in unserem 盈球体育sprojekt nachgehen. Unser besonderes Interesse ist es, solche Umgangsweisen mit Belastungen zu erkennen, die diesen Eltern – und damit auch ihren Kindern – besonders nützen. Das Ziel dieser Studie ist es, zu einem sp?teren Zeitpunkt auch Ma?nahmen zu entwickeln, mit denen wir belasteten Eltern konkret helfen und sie unterstützen k?nnen. Getragen wird das Projekt LEBen von einem Team aus engagierten Psychologie-Studierenden unter der Leitung von M.Sc. Psych. Sabine Hellmers und Prof. Dr. Werner Greve. Wenn Sie Fragen zu unserem Projekt haben, z?gern Sie bitte nicht, uns unter unserer Mailadresse: leben@uni-hildesheim.de zu kontaktieren.

 

Gelingensbedingungen von Inklusion im Grundschulunterricht (GiG)

 

Mit der Ratifizierung der Behindertenrechtskonvention (BRK) der Vereinten Nationen verpflichtet sich auch Deutschland zu einer grunds?tzlichen Umsetzung in allen gesellschaftlichen Bereichen. Inklusion ist von hoher Aktualit?t insbesondere im Bildungsbereich. Für die Inklusion von Menschen unterschiedlichster Voraussetzungen ist Schule nicht nur das exemplarische Feld, sondern zugleich Testfall. Die wichtigsten Akteure dort sind die Lehrerinnen und Lehrer, die im kommenden Schuljahr vor besonders gro?en Herausforderungen stehen.

Das 盈球体育sprojekt GiG nimmt dies zum Anlass für eine Pilotstudie in der (a) die aktuelle Vielfalt und Struktur von Einstellungen von Lehrerinnen und Lehrern zur Inklusion und zum Umgang mit Menschen mit unterschiedlichen Beeintr?chtigungen, (b) die Bedeutung dieser Einstellungen im allt?glichen Umgang (in inklusiven Klassen) sowie insbesondere (c) die Ver?nderung von Einstellungen in der Folge von ver?nderten pers?nlichen und institutionellen Bedingungen und Erfahrungen betrachtet werden. Letzterer Punkt bietet den historisch einzigartigen und wissenschaftlich aussichtsreichen Anlass und Ansatz für das Projekt GIG. In Niedersachsen stehen die Lehrerinnen und Lehrer – bislang ohne spezifische Voraussetzungen (Ausbildung) – im Schuljahr 2013/14 vor den gro?en Ver?nderungen und dem Beginn inklusiver Schulen. Sie werden in besonderer Weise gefordert sein, Kompetenzen und Wissen zu erwerben, Erfahrungen zuzulassen und aktiv zu suchen, sich auszutauschen und eigenes Verhalten kritisch zu reflektieren, vielleicht zu revidieren. Die zentrale Annahme des Projektes ist, dass ihren generellen (z.B. Selbstwirksamkeitsüberzeugungen) und spezifischen Einstellungen (z.B. Vorurteile über den Umgang mit Behinderungen) in diesem Entwicklungsprozess eine Schlüsselrolle zukommt. Dabei ergeben sich unter anderem Fragen wie: Welche Rolle spielen die konkreten Einschr?nkungen einzelner Kinder, welche Rolle das Verhalten anderer Kinder? Welche Bedeutung haben Kompetenzen, Rahmenbedingungen und Vorerfahrungen? Welchen Einfluss haben die ersten Erfahrungen, -Fort- und Weiterbildungsma?nahmen? Welche Rolle spielen individuelle Ressourcen der Lehrenden? Wie sind Eltern, Institutionen,  oder auch die Interaktionen mit anderen Lehrenden in den Prozess der inklusion involviert?

Eine erste Pilotstudie (Interviews und Fragebogenstudie) soll weitere spezifische Hypothesen generieren und erste Instrumente erproben; Das geplante Hauptprojekt soll dann in einer mehrj?hrigen L?ngsschnittstudie die Entwicklungsprozesse für eine umfangreiche Stichprobe in verschiedenen Regionen und Schulen Niedersachsens untersuchen.